Liebe MitbürgerInnen aus Dreis-Brück,

ohne Kritik kein Fortschritt, keine Entwicklung, kein Wandel. Ohne Kritik bleiben wir stehen und das wäre irgendwie langweilig und bringt uns nicht weiter. Kritik ist jederzeit wünschenswert sie treibt uns stets an. Allerdings bevorzugen wir in der Ortsgemeinde dabei ausschließlich sachliche Kritik, wenn sie dann auch noch konstruktiv angelegt ist nützt sie uns umso mehr. Für konkrete Lösungsvorschläge haben wir jederzeit ein offenes Ohr!

Vor diesem Hintergrund finden wir es begrüßenswert, wenn Mitbürger sich in unserer DorfApp kritisch mit problematischen Sachverhalten innerhalb unserer Gemeinde auseinandersetzen. Weniger gut finden wir allerdings, wenn die Darstellung des Sachverhalts ins polemische abdriftet und zweifelhafte Behauptungen aufgestellt werden.

So, und nun zur aktuellen Situation: Wir als Ortsgemeinde sind alleine ziemlich machtlos, da es sich hier um eine Kreisstraße handelt. Was wir tun können ist, mit allen zuständigen Stellen intensiven Kontakt zu pflegen und nicht müde zu werden, auf die katastrophale Situation hinzuweisen sowie Verbesserungen einzufordern. Auf Grund dieser Tatsache stehen wir seit geraumer Zeit in ständigem Kontakt zu den Straßenverkehrsbehörden und dem LBM, um die Verkehrsmassen, die uns seit der Öffnung der beiden letzten Autobahnteilstücken gewaltigen Ärger bereiten, zu bändigen. So haben wir im vergangenen Herbst eine Unterschriftenaktion in Brück gestartet verbunden mit einem mehrseitigen Schreiben Verkehrssituation an der K59 in Dreis-Brück und mögliche Maßnahmen zur Minderung des Durchgangsverkehrs bzw. zur Entlastung der Anwohner“, welches an alle zuständigen Verkehrsbehörden und das LBM gegangen ist. Dazu erfolgte seinerzeit auch eine Veröffentlichung im Trierischen Volksfreund. Auch hinsichtlich der sich seit Mitte der Woche aufgrund der Wiederaufnahme der Baumaßnahmen wieder verschärften Verkehrssituation in Brück hat unsere Ortsbürgermeisterin umgehend erneut beim LBM interveniert, um den Verkehr erst gar nicht ins Dorf hineinströmen zu lassen. Alles was hier getan werden kann muss natürlich rechtlich abgesichert sein, daher ist hier noch ein wenig Geduld gefragt, wir sind aber guter Dinge, dass sich die Situation für uns alle verbessern wird. Zugegeben, vielleicht war unsere Kommunikation in der Angelegenheit bisher zu defensiv, wir geloben Besserung und bleiben an den Themen dran, versprochen! Gerne könnt ihr uns dabei mit Rat und Tat unterstützen.

Mit besten Grüßen

Edith Löhr-Hoffmann, Ortsbürgermeisterin und Ewald Drückes, 1. Beigeordneter